Katzenfrau & Vogelmann
Ein schönes Paar. Sie ist etwas zögerlich – die Katze steht für Weichheit, Zärtlichkeit und Einfühlungsvermögen. Er ist wild entschlossen, das Abenteuer zu wagen.
Gegossen im Urgussverfahren wie vor ca. 5.000 Jahren, mit verlorener Form. Das bedeutet, dass die Wachsvorlage bei dem Herstellungsprozess verloren geht. Die Wachsform wird mit Tonerde die mit Stroh vermengt wurde „eingepackt“. Dann wird das Wachs beim Brennen der Tonform geschmolzen und gibt so den Hohlraum frei, in den später die Bronze gegossen wird. Zum brennen des Tons und erhitzen der Bronze kam uns ein neuzeitlicher Gasbrenner, ein Ventilator und etwas Schmiedekohle zu Hilfe.
Die grobe Struktur ist ein Zeichen der altertümlichen Gusstechnik.
Katzenfrau
August 2021
Unikat, Bronze
B 13 cm x H 20 cm
1.500 Gramm
Gegossen im Urgussverfahren eine Besonderheit abseits der Möglichkeiten technischer Perfektion. Aber gerade darin liegt die individuelle Ausführung in handwerklicher Qualität, die die außergewöhnliche Technik hervor bringt.
Die grobe Struktur ist ein Zeichen der altertümlichen Gusstechnik.
Vogelmann
August 2021
Unikat, Bronze
B 15 cm x H 20 cm
1.300 Gramm
Gegossen im selben Urgussverfahren wie die Katzenfrau.
Die grobe Struktur ist ein Zeichen der altertümlichen Gusstechnik. Ich habe sie absichtlich belassen. Früher wurde die Gusshaut in der Nachbearbeitung meist entfernt.
Wachsfigur
Fertig ziseliert und patiniert
Fertigung wie vor 5.000 Jahren
Wachsfigur der Katzenfrau
Mit Tonerde und Stroh eingepackte und schon gebrannte Figur.
Nach dem Guss noch mit Gusssystem, Eingusstrichter und Gussfehlern.
Nach dem Guss noch mit Abluftsystem und Eingußtrichter und Gussfehlern.
Katzenfrau grob vorgearbeitet liegt auf dem Lederkissen für die nächsten Schritte.
Mit Eingusstrichter (rechts) und Abluftkanälen (gelblich) vor dem ziselieren
Vogelmann befreit von Eingusstrichter, Abluftkanälen und Gussfehlern auf dem Lederkissen
Katzenfrau und Vogelmann grob bearbeitet


















